Funktionsprinzip von Nietmuttern:
Nietmuttern vereinen die Prinzipien von Blindnieten und Schweißmuttern. Sie verbessern die Gewindefestigkeit von Blechwerkstoffen und ermöglichen deren Wiederverwendbarkeit. Nietmuttern können von einer Seite des Werkstücks eingesetzt werden. Sie sind vorpositionierte Vorrichtungen, die an dünnem Metall befestigt werden und durch Extrusionsverformung hervorragende dünnwandige, dichte und einseitige Nietverbindungen ermöglichen.
NietmutternNietmuttern werden hauptsächlich zum Vernieten mit einer Nietpistole verwendet und eignen sich besonders für Arbeiten an schwer zu vernietenden Vierkant- und Rundrohren. Sie gleichen die Nachteile des Elektroschweißens aus, beispielsweise bei dünnen, schwer zu verschweißenden Blechen, und verbessern die Optik. Nietmuttern finden breite Anwendung in Chassis, Gehäusen, Vierkant- und Rundrohren, Ventilatoren und verzinkten Stahlgeländer.
Die wichtigsten Werkstoffe für Nietmuttern sind Edelstahl, Aluminium, Kupfer und Stahl. Gängige Werkstoffe für Nietmuttern sind Edelstahl 316, Edelstahl 316L, Edelstahl 304, Kohlenstoffstahl (08A), Aluminium und Kupfer.
Anwendungsmethode:
If Die Mutter eines bestimmten Produkts muss außen montiert werden.Da der Innenraum eng ist, kann der Druckkopf der Nietmaschine nicht zum Nieten eingeführt werden, und Verfahren wie das Aufweiten erfüllen nicht die erforderlichen Festigkeitsanforderungen. Daher sind weder Nieten noch Aufweiten möglich. Die Niete muss durch Ziehen vernietet werden. Geeignet zum Verbinden von Blechen und Rohren unterschiedlicher Dicke (0,5 mm – 6 mm). Der Einsatz von pneumatischen oder manuellen Nietpistolen ermöglicht das Vernieten in einem Arbeitsgang und ist somit komfortabel und sicher. Sie ersetzen herkömmliche Schweißmuttern und beheben deren Nachteile wie Schmelzprobleme beim Schweißen von Blechen und dünnen Rohren sowie ungleichmäßige Schweißverbindungen.
Veröffentlichungsdatum: 26. Mai 2023

