Schweißen ist vergleichbar mit dem Verschmelzen zweier getrennter Teile zu einem Ganzen. Dabei wird das Metall bei hoher Temperatur geschmolzen, vermischt und anschließend abgekühlt. Die Legierung wird in die Mitte eingebracht, und die molekularen Kräfte wirken im Inneren. Die Festigkeit ist im Allgemeinen höher als die des Grundmaterials.
NietmutternSie werden üblicherweise für dünnwandige Platten verwendet und durch Druck eingebettet. Die Kontaktfläche ist der Kontaktspannung ausgesetzt. Das heißt, die Festigkeit hängt vom Verbinder und dem Grundkörper ab. Die Mutter ist Scherspannungen ausgesetzt; ist ihre Festigkeit nicht ausreichend, wird sie abgeschert; ist die Festigkeit des Grundkörpers nicht ausreichend, kommt es zu plastischer Verformung und schließlich zum Versagen.
Beide haben ihre Vor- und Nachteile:
Schweißen bietet zwar eine relativ hohe Festigkeit, ein breites Anwendungsspektrum und ermöglicht die Verarbeitung dünner und dicker Werkstoffe, jedoch führt die hohe Temperatur zu Verformungen der Verbindungsteile, die sich nicht mehr entfernen lassen. Darüber hinaus können einige reaktive Metalle, wie beispielsweise Aluminium und Magnesium, nicht mit herkömmlichen Methoden geschweißt werden. Hierfür ist das Schutzgas- oder Argon-Lichtbogenschweißen erforderlich, was präzises und verfahrenstechnisches Können voraussetzt.
Der NietmutterEs ist einfach zu montieren, kann entfernt werden und ist leicht zu installieren und zu transportieren. Es ist auf fast jedes Metall anwendbar, das gestanzt werden kann, aber sein Anwendungsbereich ist eng und es kann nur für dünnwandige Blechverbindungen verwendet werden.
Veröffentlichungsdatum: 15. Februar 2023

