1. Durchhalten:Der Nietkern der NieteBeim Durchziehen des Niets aus dem Nietkörper wird der Nietkern als Ganzes herausgezogen, ohne dass er bricht. Dadurch entsteht nach dem Vernieten ein Durchziehloch im Nietkörper. Ursachen für dieses Durchziehphänomen sind unter anderem: zu hohe Zugkraft auf den Nietkern; ein zu kleiner Durchmesser der Nietkernkappe; ein zu weiches Material des Nietkörpers; und eine übermäßige Schmierung der Bohrungsfläche im Nietkörper.
2. Gratbildung: Nach dem Vernieten dringt der Grat des gebrochenen Nietkerns durch das Loch im Nietkörper; oder die Spitze des Lochs im Nietkörper ragt hervor und bildet einen Grat. Ursachen für die Gratbildung sind: zu kleiner Durchmesser des Nietkernkopfes; zu weiches Material des Nietkörpers; zu großer Bohrdurchmesser im Werkstück; zu große Düse der Nietpistole; zu großer Abstand zwischen Nietkernbruch und Nietkernkopf, der die tatsächliche Nietdicke überschreitet.
3. Abfallen des Nietkopfes: Nach dem Nietenziehen, insbesondere bei automatischen Kernziehnietmaschinen,der NietkopfDer Nagelkopf darf sich nicht um den Nietkörper wickeln und abfallen. Ursachen für das Abfallen des Nagelkopfes sind unter anderem: ein zu großer Durchmesser des Nagelkerns; ein zu kurzer Nietkörper, der nicht zur Nietstärke passt.
4. Rissbildung im Nietkörper: Nach dem Ziehen des Niets kann der Nietkörper einen Längsriss aufweisen oder vollständig brechen. Gründe für die Rissbildung im Nietkörper sind unter anderem:die Härte des Nietkörpersist nach dem Glühen zu hoch oder wurde keiner Wärmebehandlung unterzogen; Der Durchmesser der Nagelkernkappe ist zu groß; Der Gehalt an schädlichen Verunreinigungen im Nietmaterial ist zu hoch oder es sind Zwischenschichten vorhanden.
Veröffentlichungsdatum: 12. April 2023

