Bei der Konstruktion von Nietverbindungen orientiert man sich üblicherweise an der Tragfähigkeit und den spezifischen Anforderungen. Die Nietverbindungsform wird gemäß den Nietvorgaben ausgewählt, und die relevanten Strukturparameter, der Nietdurchmesser und die Nietanzahl werden festgelegt. Das Nietmaterial muss gut plastisch und nicht verfestigt sein. Um den Einfluss unterschiedlicher Ausdehnungskoeffizienten auf die Festigkeit der Nietverbindungen oder das Auftreten elektrochemischer Reaktionen beim Kontakt mit korrosiven Medien zu vermeiden, sollte das Nietmaterial im Allgemeinen dem Material der zu vernietenden Bauteile entsprechen oder diesem ähneln.
Zu den gebräuchlich verwendeten Nietmaterialien gehörenStahlnieten, Kupfernieten und Aluminiumnieten.
1. Die Nietdicke beträgt im Allgemeinen maximal das Fünffache des Nietdurchmessers.
2. Die Tragfähigkeit von Stanznieten ist im Vergleich zu Bohrnieten um etwa 20 % geringer.
3. Die Anzahl der parallel zur Lastrichtung verlaufenden Nieten sollte 6 nicht überschreiten, aber mindestens 2 betragen. Der Durchmesser der Nieten innerhalb derselben Konstruktion sollte möglichst einheitlich sein, wobei maximal zwei verschiedene Durchmesser verwendet werden dürfen.
4. Bei Verwendung mehrerer Nietreihen für den Träger sollten die Nieten möglichst versetzt angeordnet werden.den Festigkeitsfaktor der Nietverbindung verbessern.
5. Die zulässige Spannung der auf der Baustelle hergestellten Nieten sollte entsprechend reduziert werden.
6. Beim Vernieten mehrerer Lagen von Leiterplatten müssen die Grenzflächen der einzelnen Lagen versetzt angeordnet werden.
7. Bei einer Blechdicke von mehr als 4 mm wird lediglich eine Kantenanleimung durchgeführt; bei einer Blechdicke von weniger als 4 mm und hohen Anforderungen an die Dichtheit kann ein mit Blei beschichtetes Leinengewebe zwischen die Stahlplatten gelegt werden, um die Dichtheit zu gewährleisten.
Veröffentlichungsdatum: 24. August 2023

